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Gestaltungsideen

Bettgeflüster

Überwürfe & Tagesdecken

Nicht nur dann, wenn Bett und Bettwäsche tagsüber aus Gründen der Optik und Intimität bedeckt sein sollen, lohnt es sich, über einen Überwurf nachzudenken. Die große Fläche eines Betts bietet sich als Bühne für einen schönen Stoff geradezu an – wo sonst können insbesondere Stoffe mit großem Muster so in ganzer Breite gezeigt und gesehen werden?
Doch eigentlich ist jeder Stoff, in den Sie sich verlieben, auch klein gemustert oder uni geeignet. Selbst sehr feine Stöffchen, sogar Tüll oder Spitze, lassen sich zur Tagesdecke verarbeiten, wenn man sie mit einem festeren Gewebe abfüttert. Das empfiehlt sich immer dann, wenn die Decke nicht um die Matratze eingeschlagen werden, sondern lose darüber hängen soll, denn gefüttert fällt der Stoff schöner.
Kurze Tagesdecken, die die Beine des Bettgestells sichtbar lassen, geben Bett und Raum mehr Leichtigkeit, während bodenlange oder sogar am Boden aufliegende Überwürfe schwerer, aber meist auch eleganter wirken. Wählt man voluminöse Stoffe wie Samt, erscheint die an sich kantige Form des Betts weicher und abgerundeter. Das kann man auch erreichen, wenn man dünnere Stoffe wattiert. Eine Tagesdecke – in der Regel ein schlichtes Rechteck – bietet eine der einfachsten und zugleich optisch wirkungsvollsten Möglichkeiten, mit schönen Stoffen zu arbeiten. Und wer sagt, dass es bei einer Decke bleiben muss? Wechseln Sie ab, je nach Jahreszeit und Lust und Laune! Wenn Sie dann eine kleine Deckensammlung zusammenhaben, zeigen Sie sie, ordentlich gefaltet und gestapelt, zum Beispiel auf einem Hocker im Schlafzimmer. Ein schöner Blickfang.

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